Sonntag, 21. August 2011
Montag, 27. Dezember 2010
500 000 Clicks für Johannes Junius

obwohl der Kanal von "johannesjunius" ein "BILDUNGSKANAL" auf YOUTUBE ist, sind also bereits mehr als eine halbe Million Videos angesehen worden. Wie oft diese Videos von den einzelnen Usern angesehen wurden, bzw. wie viele Zuschauer vor dem Schirm saßen, kann man nicht sagen: dennoch ist der Erfolg für dieses Profil ein eindeutiges Zeichen, dass eine extrem große Anzahl von Menschen ein wachsendes Interesse an der wahren Geschichte der katholischen Inquisition hat.
Montag, 13. Dezember 2010
Fremdschaemen á la carte

Zufällig am Donnerstag Abend bei Freunden ein paar nette Leute aus Düsseldorf kennen gelernt, die - es gibt ja keinen Zufall - vor gerade mal 3 Wochen meine kleine Heimatstadt besucht haben.
Grund der Reise: der Schwiegermutter hatte man zum Geburtstag einen 3-Tages-Kulturtrip nach Bamberg geschenkt - mit Allem, was dazu gehört: kostspieliges Romantik-Hotel gebucht, ein paar Kirchen und Museen besichtigt, feinste fränkische Küche und bestes Bamberger Bier genossen und dann noch eine "mitternächtliche historische Stadtführung" mitgemacht, die aber als "selbstdarstellerisch und substantiell minderwertig" empfunden wurde.
Natürlich hatten diese Besucher keinen Ton und kein Wort von der wahren Geschichte der Stadt mitbekommen - und waren dann mehr als erstaunt nachdem sie hier auf Fuerteventura unsere Malefiz-Webseite studiert haben, denn sie fühlten sich "irgendwie betrogen" ...
In der nachfolgenden Diskussion habe ich mich wirklich "fremd geschämt", denn wie kann solchen Menschen erklären, dass man aus einer Stadt kommt, die sich einen Dreck darum kümmert, dass es anscheinend Touristen gibt, die nicht nur ihr Geld dort ausgeben, sondern auch noch die Frechheit besitzen, die wahre Geschichte um das UNESCO-Welterbe erfahren zu wollen.
Vermittlung von Informationskompetenz - Fehlanzeige - dafür aber biergeschwängerte WeltSUBkultur-Glückseeligkeit der Bamberger Tourismus-Schergen im Sinne des katholischen Korpsgeistes ... so funktioniert Aufklärung im 21ten Jahrhundert ?
Sonntag, 5. Dezember 2010
Zitate Hexenverbrennung 2010 - > Teil 4
Zitat von Robert Zink, Leiter des Stadtarchivs Bamberg: "Das Thema Hexenverfolgung ist im Historischen Museum gut aufgehoben. Warum man diese Geschichte nicht früher offen thematisiert habe, erklärt er mit „möglicherweise existieren Bedenken, dass man - anders als die Stadt Dachau, die ja gemeinhin nur in Verbindung mit dem Konzentrationslager erwähnt wird - das dem Image der Stadt nicht antun wollte“.
Erstmals spricht hier ein offizieller Beamter der Stadt Bamberg eine ungeliebte Wahrheit an: Wie kommt Herr Robert Zink auf die Idee, dass das Image der Stadt Dachau, in irgendeiner Art und Weise, gleichzusetzen sei, mit dem Image der Stadt Bamberg?
Gleichermaßen kann man seinen Worten entnehmen, dass man diese Geschichte bis dato "eben nicht offen thematisiert hat", was im Umkehrschluss nur eins bedeuten kann: man hat diese Geschichte bewusst vertuscht.
Bedeuten seine Worte aber nicht auch, dass sich, zu irgend einem Zeitpunkt, die Entscheidungsträger der Stadt Bamberg mit diesem Thema befasst haben, und daraufhin beschlossen, dass ihnen das Image der Stadt Bamberg wichtiger ist, als die historische Wahrheit?
Wissenschaftliche Erkenntnisse werden öffentlich unterdrückt und zensiert: die unvorstellbaren Grausamkeiten der katholischen Kirche wurden an unschuldigen Frauen, Männern und Kindern ausgeübt, deren trauriges Schicksal im Rahmen des "unbefleckten Weltkulturerbe-Märchens entwürdigt" wird.
Kein Besucher der Stadt Bamberg bekommt von offizieller Seite die wahre Geschichte der katholischen Inquisitionsmorde präsentiert und ist deshalb gar nicht in der Lage, die Komplexität der Stadtgeschichte Bambergs auch wirklich zu begreifen.
Niemand hat das Recht, historische Tatsachen in irgendeiner Weise zu manipulieren, zu löschen oder zu vertuschen.
Der Beruf, den Sie ausüben, sollte eigentlich andere Moralvorstellungen und Zielsetzungen verinnerlichen, als die wissbegierigen Besucher der Stadt bewusst und arglistig zu betrügen - bloß weil es Ihnen und anderen nicht passt, dass drei katholische Fürstbischöfe aus Bamberg das Zentrum der weltweiten Hexenverfolgung gemacht haben.
Hinter jeder noch existierenden Akte steckt ein bedauernswertes Schicksal eines ehrbaren Bürgers von Bamberg und Umgebung, der durch die unmenschliche Folter der katholischen Inquisition sein Leben verlor. Sie und Ihresgleichen vertuschen die historischen Tatsachen aktiv und wirken somit im Geiste eines Fuchs von Dornheim, und nicht im Sinne einer standes- und zeitgemäßen Aufklärung.
Meiner Meinung nach begehen Sie damit zweifelsfrei Geschichtsklitterung und sollten ebenfalls aus Ihrem Amt entfernt werden.
Bitte lesen Sie auch folgenden Beitrag
Dienstag, 5. Oktober 2010
Zitate Hexenverbrennung 2010 - > Teil 3

Montag, 4. Oktober 2010
Zitate Hexenverbrennung 2010 - > Teil 2
Freitag, 1. Oktober 2010
Wer Bildung fordert ....

Es wird ja immer lächerlicher, Herr Hipelius
Ich habe mein Abitur am Clavius Gymnasium Bamberg in Geschichte gemacht und dann auch an der OTTO-FRIEDRICH-UNIVERSITÄT ein Jahr lang Kunstgeschichte studiert.
Die wahre Vergangenheit Bambergs wurde damals und wird auch jetzt noch "unter dem Deckmantel der WELTKULTUR-Folklore-Lüge" versteckt und Sie persönlich haben mMn einen großen Anteil an dieser "moralischen Flexibilität".
Es wird Zeit, dass auch Sie die Segel streichen ... gehen Sie in Ihren "verdienten Ruhestand" und denken Sie darüber nach ... Kulturreferent - harhar.
Bierkulturreferent vielleicht ...
