Mittwoch, 6. August 2008

Heute vor 380 Jahren wurde Johannes Junius verbrannt

Entweder fand die Verbrennung unseres langjährigen Bamberger Bürgermeisters und Ratsherrn in Zeil am Main statt, oder in Bamberg auf dem Schönleinsplatz, der sich im Jahr 1628 noch außerhalb der Stadtmauern befand und einer der Richtplätze für Hexen in Bamberg war.

Es gibt in der gesamten Epoche der Hexenverfolgung kaum ein Schicksal, dass so komplett dokumentiert ist, denn neben den Akten der Inquisitionskommission gibt es ja bekanntermaßen den "Juniusbrief", das Portrait des MALEFIZ HAUS, die Besagungslisten und die Verhörprotokolle.

Mit einem Klick auf das computer generierte Bild von Johannes Junius kommen Sie auf eine YOUTUBE-Seite, die mehrere Videos zum Fall MALEFIZ HAUS anbietet.






Weiterhin haben wir im Internet ein Lizensfreies Buch entdeckt, das wir dem interessierten Leser gerne empfehlen und zum Download anbieten.

"GESCHICHTE DER HEXENPROZESSE" von Dr. Wilhelm Gottlieb Soldan wurde erstmals im Jahre 1843 veröffentlicht.

Damit ist dieses Buch urheberrechtsfrei, von GOOGLE sorgfältig gescannt und vollkommen legal zum Download freigegeben (ca 26 mb).

http://books.google.be/books?id=FCYSAAAAYAAJ&pg=PA260&dq=malefizhaus&hl=fr#PPA260,M1

Das gescannte Exemplar stammt aus der HARVARD COLLEGE LIBRARY und ist trotz der altdeutschen Schrift relativ einfach lesbar. Vieles war schon bekannt, trotzdem haben sich durch dieses Buch weitere Grausamkeiten der Bamberger Inquisition offenbahrt, die Sie ja dann gerne selbst nachlesen können.

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